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Lesebrief an die WZ

An die WZ-Redaktion
Rheinstr. 76
47798 Krefeld

Betreff: Leserbrief „ Haushaltsberatungen“
Seit Jahren hat die Stadt Krefeld eine Haushaltsicherung und für das Jahr 2013 jetzt einen Nothaushalt. Wer trägt eigentlich die politische Verantwortung?
Die Vereine und Verbände müssen im Jahr 2014 mit erheblichen Kürzungen rechnen. Viele Einrichtungen werden ihre Angebote und Kurse stark reduzieren oder komplett ( Kresch, Musikschule, Mediothek, Folklorefest und Kulturbüro) einstampfen.
Unsere Politik-Spitzen haben es jahrelang versäumt einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die Vereine und Verbände erhalten jetzt die Quittung, für die Unfähigkeit „unserer Politiker“ einen vernünftigen Haushalt umzusetzen. Es wird Zeit, Entscheidungen für den Haushalt 2014 zu treffen, damit Handlungsfähigkeit und Planungssicherheit für Vereine und Verbände stattfindet.
In der Vergangenheit haben die Stadt Krefeld und „unsere“ Politiker viele Sachen in den Sand gesetzt. Die Finanzaffäre im Mai 2010: damals wurden irrtümlich an die Firma J&A Plastics 800.000 Euro überwiesen. Kurz danach war die Firma insolvent und fast eine Million € verloren. Weiterhin eine „Spielwiese unserer Politiker“: die kurzzeitige Teilausschaltung der Straßenbeleuchtung, welche die Krefelder Bürger ca. 270.000 Euro gekostet hat.
Wieso wurden in diesem Jahr noch mal 200.000 Euro für Marketing genehmigt, um die Baustelle am Ostwall schön zu reden? Warum wurden dem Fußballverein KFC 100.000 Euro an Steuer erlassen? Unser Oberbürgermeister Herr Kathstede könnte auch einen Beitrag leisten, indem er im Jahr 2014 als OB kandidiert, damit wäre der Haushalt 2015 um ca. 300.000 Euro entlastet.

Manfred Stein,