16. März 2011

DIE LINKE lehnt Beschäftigungspolitik des Helios-Klinikums ab

DIE LINKE Ratsgruppe lehnt die beschäftigtenfeindliche Politik des Helios-Klinikums scharf ab.

Ratsherr Basri Cakir erklärt: “Jetzt sehen wir das Ergebnis der Privatisierung und das wahre Gesicht der viel gelobten Geschäftsführung des Helios-Klinikums. Die Stadt wollte das Klinikum privatisieren um Defizite auszugleichen. Jetzt darf die Stadt für die Stellen- streichungen und damit weiteren Arbeitslosen sowie bei den zu Niedriglöhnen weiter Beschäftigten aufkommen. Sie müssen nun von Hartz IV leben oder mit Hartz IV ihr karges Einkommen aufstocken. Nach jetzigen Plänen werden 30 Arbeitsplätze durch Ausgliederung vernichtet und 54 Beschäftigte sollen 25 % Gehaltskürzungen hinnehmen. Diese Angriffe auf die Einkommens- und Beschäftigungssituation werden weitergehen. Fresenius-Tochter Helios plant Deutschlandweit mehr als 15 % Gewinn.“

Die Fresenius-Tochter Helios hatte damals versichert, dass keiner um seinen Arbeitsplatz und sein Gehalt bangen sollte.

Cakir weiter: „Jetzt ist die Politik gefragt, den Schritt in die Privatisierung durch Rekommunalisierung zurückzunehmen. Sie muss Verantwortung für die Menschen und ihre Arbeitsplätze in dieser Stadt übernehmen. Mein Appell richtet sich hier besonders an das Aufsichtsratsmitglied OB Kathstede, der als großer Befürworter der Privatisierung gilt, hier seinen Fehler einzugestehen.

Wir unterstützen den Kampf der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften und werden uns natürlich auf politischer Ebene gegen dieses Vorgehen einsetzen.“