31. August 2010

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

DIE LINKE. Krefeld betrachtet die Löhne und Entwicklung der Leiharbeit u.a. in Krefeld als völlig unzureichend und unzumutbar für die Interessen der lohnabhängigen Bevölkerung. Sie fordert bedingungslos gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes von 10 € für alle Branchen ist eine Voraussetzung um diese seit mehr als 100 Jahren bestehende Forderung der ArbeiterInnenbewegung endlich durchzusetzen.

Pressesprecher Stephan Hagemes nimmt Stellung zum Interview der Krefelder und Weseler DGB-Kreisvorsitzenden, Ralf Köpke und Michael Rittberger in WAZ und NRZ am 25.08.2010: “DIE LINKE. Krefeld unterstützt vorbehaltlos die Forderung der DGB-Kreisvorsitzenden aus Krefeld und Wesel nach gleicher Bezahlung der Leiharbeitskräfte und Stammbelegschaften. Das 25 bis 30 Prozent niedrigere Lohnniveau der LeiharbeiterInnen im Vergleich zu allen anderen Beschäftigten, welches bei Hilfsarbeiten sogar um 45 Prozent unterschritten wird, ist absolut inakzeptabel. Ralf Köpke und Michael Rittberger sehen für die LeiharbeiterInnen bei den ca. 80 Zeitarbeitsfirmen in Krefeld und im Kreis Wesel das gleiche Armutsrisiko.

DIE LINKE. Krefeld begrüßt die Thematisierung des Zusammenhangs zwischen Hartz IV (Alg II) und Dumpinglöhnen durch die DGB-Kreisvorsitzenden. Der Kampf für die Interessen der Lohnabhängigen muss auf die Verbesserung der Situation aller Erwerbsloser und abhängig Beschäftigter ausgerichtet werden. Darum sieht DIE LINKE. Krefeld die Forderungen nach Abschaffung der Leiharbeit, Erhöhung der Alg II-Regelsätze auf 500 € und Einführung eines branchenübergreifenden gesetzlichen Mindestlohnes als untrennbar mitteinander verbunden an. Diese zu erkämpfen ist ein demokratisches Anliegen, denn die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist direkt oder indirekt lohnabhängig. DIE LINKE. arbeitet auch in Krefeld mit am Aufbau einer Massenbewegung für dieses Ziel.”