DIE LINKE.Krefeld beim Ostermarsch in Düsseldorf und Gronau und beim Tschernobyl-Gedenktag am Neumarkt

DIE LINKE.Krefeld hat an den Ostermärschen in Düsseldorf und Gronau teilgenommen und sich anlässlich des 25. Jahrestages des Tschernobyl-GAUs an einem Aktionstag auf dem Neumarkt beteiligt.
Für uns gehört der Kampf um Frieden zusammen mit dem Kampf gegen eine angeblich friedliche Atomenergie. Atomwaffen und Atomenergie sind für uns untrennbar miteinander verbunden. Wir erleben z. Zt. eine Zunahme imperialistischer aggressiver Interventionen weltweit. Besonders betroffen ist z. Zt. der Nahe Osten und Nordafrika.
Wir freuen uns, dass die Antikriegsbewegung und AKW-Gegner zusammen rücken und gemeinsame Aktivitäten durchführen, denn Krieg und Atomkraft sind untrennbar miteinander verbunden. Im westfälischen Gronau steht die einzige deutsche Urananreicherungsanlage (UAA). Aufgrund ihrer Eignung für die Produktion von atomwaffenfähigem Material ist die UAA Gronau zweifellos einer der gefährlichsten Bausteine der Atomindustrie. Wer die Urananreicherung stoppt, trifft direkt die Versorgung der AKW mit Brennstoff und stoppt eine der militärisch gefährlichsten Technologien. Die UAA Gronau muss sofort stillgelegt werden.
Wer heute noch meint, dass Atomkrafttechnologie beherrschbar sei, hat sich entweder nicht informiert oder blendet bewusst die Gefahren aus, um den Energiekonzernen den Profit zu sichern. Die Energiekonzerne müssen vergesellschaftet werden, damit sie demokratisch kontrolliert werden. Unsere Sicherheit darf nicht Profitinteressen untergeordnet werden.

„Rettet die Kommunen!“

Aktionstag gegen Finanznot der Kommunen Samstag dem 9. April in Krefeld

Am Samstag, dem 9. April 2011 führte die Partei DIE LINKE in ganz NRW einen Aktionstag unter dem Motto „Rettet die Kommunen!“ durch. Auch in Krefeld wurde in der Innenstadt Material verteilt. Gut sichtbar mit „Sandwiches“ verteilten mehrere Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE. Krefeld Informationsmaterial zur Finanznot der Kommunen.

DIE LINKE. Krefeld schließt sich der Forderung der Landtagsabgeordneten Özlem Alev Demirel, kommunalpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion an: „Wir fordern mit dem Aktionstag die Landesregierung, aber auch den Bund auf, die Kommunen zu entlasten und ihnen zusätzliche Einnahmemöglichkeiten zu ermöglichen. Dazu haben wir bereits verschiedene Gesetzentwürfe und Anträge eingebracht, die alle von den anderen Parteien abgelehnt wurden. Zum Nachtragshaushalt 2010 haben wir bereits eine Erhöhung des Kommunalanteils an den Steuereinnahmen des Landes von aktuell 23 auf 24 Prozent gefordert. Das hieße, die Kommunen bekämen 344 Mio. € mehr im Jahr. Zur Erinnerung: 1983 betrug der Kommunalanteil 28,5 Prozent. Auch in den kommenden Haushaltsverhandlungen werden wir uns energisch für mehr Geld für die Kommunen einsetzen. Hier werden wir SPD und Grüne an ihre Versprechen von letztem Jahr erinnern.“

Heidrun v.d. Stück, Specherin der Partei DIE LINKE. Krefeld, beschreibt das Ziel des Aktionstages: „Die Kommunen in NRW werden seit Jahren ausgehungert. Zwar kritisieren wir seit langem Fehlfinanzierungen wie beispielsweise die Finanzierung des Königspalastes. Aber die Finanznot der Kommunen hat einen tieferen Ursprung. Seit Jahren versuchen Bund und Land ihre Kosten von Hartz IV und vielen anderen Gesetzen auf die Kommunen zu verlagern, ohne ihnen ausreichende Gegenfinanzierungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Dagegen wollen wir protestieren und Druck aufbauen.“

Heidrun v.d. Stück weiter: „Bei wunderschönem Wetter verteilten wir unser Infomaterial und brachten es in relativ kurzer Zeit unter die Menschen. Es gab längere Diskussionen und viel wohlwollende und unterstützende Reaktionen. Obwohl wir keinen Infostand hatten, waren wir für die Menschen in der Innenstadt gut sichtbar. Mit unseren Plakaten an Bauch und Rücken und den Forderungen auf den Plakaten waren wir einfach nicht zu übersehen. Und Spaß gemacht hat die ganze Aktion ebenfalls.“

100 Jahre Internationaler Frauentag

Krefeld. Bei sonnigem Wetter hatten mehrere Krefelder Organisationen Infostände zum Internationalen Frauentag organisiert. Es wurden rote Nelken und Rosen an die Frauen in der Innenstadt verteilt, und es gab viel Infomaterial, außerdem auch Kaffee, Kuchen, Plätzchen, Luftballons...

DIE LINKE. Krefeld war ebenfalls mit einem Stand vertreten. Wir haben außer dem Material der Bundespartei eine neue Ausgabe unserer Zeitung „Rote Krähe“ verteilt und vielen Frauen eine rote Nelke überreicht. Das Wichtigste aber waren – wie immer an Infoständen – die Gespräche. Wir sprachen über die noch immer existierende Benachteiligung von Frauen, über Gewalt gegen Frauen, Frauenarmut, Fraueneinkommen, Alleinerziehende, Altersarmut...

Dass der Internationalen Frauentag in Krefeld von verschiedenen Organisationen gemeinsam organisiert wird, hat mittlerweile in dieser Stadt Tradition. Die gute Stimmung, das solidarische Miteinander wirkt sich auf die Passanten aus. Die Resonanz war durchweg positiv.

Bankenaktion Attac Krefeld

Eine Aktionsgruppe mit ca. 50 Menschen hat die Deutsche-Bank-Filiale eine Stunde lang symbolisch blockiert. Dabei wurden 350 Zeitungen und 200 Flugblätter verteilt. Wir stellten in einem Standbild dar: Der Banker steht auf seinem Bankenrettungspaket und die "arme Frau" im letzten Hemd hat an dem Sparpaket zu schleppen. Die Aktion wurde von den Kunden der Bank und den Passanten sehr gut angenommen.

Zur Financial Crimes

Aktionen der Partei DIE LINKE. Krefeld