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Beim politischen Jahresauftakt der Partei DIE LINKE und der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag in Berlin sprachen Gesine Lötzsch, Gregor Gysi und Klaus Ernst sowie Alexis Tsipras, Europäische Linke, Präsident von SYNASPISMOS.
Youtube: Alle Reden des Politischen Jahresauftakts (Playlist)

„Die Drohung der Deutschen Bank, mit rechtlichen Schritten und Schadenersatzklagen gegen einen Film über Nahrungsmittelspekulationen vorzugehen, zeigt, wie viel der Bank daran gelegen ist, ihre Verwicklungen in die dreckigen Nahrungsmittelgeschäfte zu vertuschen. Nicht die Aussagen des Films sind verwerflich, sondern das Spekulieren mit Nahrungsmitteln, was bereits Millionen Menschen das Leben gekostet hat“, so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag zu den rechtlichen Schritten der Deutschen Bank gegen das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS), welches den Dokumentarfilm „Schuld“ zum Thema Nahrungsmittelspekulationen vor wenigen Tagen veröffentlicht hat. In dem Film äußert sich der Pressesprecher der Deutschen Bank, Frank Hartmann, wörtlich zu den Hungernden in Somalia, indem er sagt: „Natürlich sind sie selbst Schuld“. Movassat erklärt weiter dazu:
„Die Zensurversuche der Deutschen Bank gegen die Filmemacher sind vordemokratisch. Der Film macht die Konsequenzen der Geschäfte mit dem Hunger, an denen auch die Deutsche Bank beteiligt ist, auf erschreckende Art und Weise deutlich. Bereits der Foodwatch Bericht “Die Hungermacher” hatte die Praktiken der Nahrungsmittelspekulationen aufgezeigt. Es ist natürlich verständlich, dass der Bank die Äußerung ihres Pressesprechers peinlich ist. Aber sie ist gefallen und offenbart ein grausiges Menschenbild. Es sind die Spekulationen mit Nahrungsmitteln, die die Preise hochtreiben – es gibt Schätzungen wonach 80 Prozent der Preisanstiege auf Zockereien mit Nahrungsmitteln zurückgehen. Statt die Überbringer der Nachricht – die Filmemacher – mundtot zu machen, sollte die Deutsche Bank endlich aufräumen, Spekulationsgeschäfte mit Nahrungsmitteln beenden und Menschenleben Vorrang vor Renditeerwartungen geben.“

Knapp 100 Menschen hatten sich zur Mahnwache zum Gedenken der Opfer Rechten Terrorismus zusammengefunden.
Eindrucksvoll hatten die VeranstalterInnen auf dem Boden der Fußgängerzone auf einem schwarzen Tuch Kerzen aufgestellt. Die Kerzen bildeten eine große 182. Diese Zahl sollte symbolisch die 182 Opfer rechter Gewalt in der Zeit von 1990 bis heute darstellen. Ante Franjicevic, der als Vertreter des Integrationsausschusses anwesend war, hatte 182 weiße Rosen mitgebracht. Sie waren über der Zahl aus vielen Lichtern angeordnet.
Nach der Eröffnung der Mahnwache durch Heidrun v.d. Stück sprachen Albert Koolen von der Katholischen Kirche, Ahmet Ykar, Betriebsrat, für die IG Metall, Ulrich Knur für das Krefelder Bündnis für Toleranz und Demokratie, Herbert Steeg für RABE (Rot Alternative Bewegung), Hayri Cakir für das Solidaritätshaus (DIDF), Eugen Randerath für die VVN, interviewt von Stephan Hagemes. Alle Redner waren sich einig, dass die NPD verboten werden müsse, da von ihr und ihren UnterstützerInnen eine Gefahr für die Menschen in diesem Land ausgehen würde.
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